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Nährstoffmangel Test: Der komplette Ratgeber. Erst lesen, dann handeln

SelbstTests.org | letztes Update: 25.11.2020

Hintergrund

Ein Nährstoffmangel kann durch einen Blut-Test festgestellt werden. Nur so kann geprüft werden, ob die individuellen Blutwerte von den empfohlenen Referenzwerten abweichen.

Leider sind die Symptome für einen Nährstoffmangel nicht eindeutig, weshalb es schwierig ist, selbst zu erkennen, ob nun ein Mangel vorliegt oder nicht.

Du kannst lediglich den Verdacht haben, wenn du deinen Körper und dein Empfinden beobachtest, und diesen Verdacht dann klären lassen.

Die Beschwerden bei einem Nährstoffmangel sind eher allgemein. Zum Beispiel können Müdigkeit, Schlappheit oder Kopfschmerzen auftreten. Auch Konzentrationsschwäche oder Reizbarkeit treten stellenweise auf, zum Beispiel bei einem Folsäure-Mangel.

Wenn du bei einem Arztbesuch auf diese Symptome hinweist, wird der Arzt entscheiden, ob er einen Bluttest vornimmt, um dem nachzugehen. Dies hängt häufig auch davon ab, wie genau der jeweilige Arzt vorgeht. Denn die geschilderten Symptome können außer auf Nährstoffmangel noch auf viele andere Erkrankungen hinweisen oder aber auch nur eine vorübergehende Befindlichkeitsstörung hindeuten, zum Beispiel ausgelöst durch Stress.

Sollten die erwähnten Symptome aber schon länger andauern und du dies von dir nicht kennen, nimm die Sache ernst.

Insbesondere wenn du dich nicht ausgewogen genug ernährst oder viel Stress hast, ist es gut möglich, dass ein Nährstoffmangel vorliegt.

Wer häufig zu Fertigprodukten greift oder Fast Food bevorzugt, hat ein größeres Risiko für einen Nährstoffmangel.

Auch Senioren, die nicht mehr oft frisch kochen oder ihren Hunger nur noch schlecht wahrnehmen und darum zu wenig oder zu selten essen, können darunter leiden.

Ebenso gibt es besondere andere Lebenssituationen, die einen Nährstoffmangel begünstigen. Dazu gehören einseitige Diäten, eine Essstörung, die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, bestimmte Grunderkrankungen, ggf. auch eine vegane Lebensweise oder auch sehr viel Sport.

In diesen Fällen ist es eventuell nötig, dem Nährstoffmangel bereits frühzeitig beizukommen. Allerdings achten Sportler und Veganer oft gut auf ihre Ernährungsweise. Dennoch lässt sich bei einem Arztbesuch am besten besprechen.

Auch bei Alkoholikern und Rauchern kommt es schneller als bei Abstinenten zu einem gefährlichen Nährstoffmangel, da übermäßiger Alkohol- oder Nikotinkonsum die Vitamine und Nährstoffe (insbesondere Folsäure) „raubt“.

In der Schwangerschaft und Stillzeit kommt es häufig zu Eisenmangel.

Wie kann man Nährstoffmangel testen?

Ein Nährstoffmangel wird durch einen speziellen Bluttest bestimmt, bei dem im Labor gesondert auf die entsprechenden Nährstoffe, die in Frage kommen, geachtet wird.

Der Test auf Nährstoffmangel kann entweder beim Hausarzt durch eine normale Blutabnahme geschehen oder auch im Heimtest. Dafür gibt es mittlerweile spezielle Testkits, die online bestellt werden können und deren Abwicklung relativ unkompliziert ist.

Dies ist für manche Menschen ein Vorteil, denn du sparst Zeit und testest selbst bequem bei dir zu Hause, ohne viel Zeit in der Arztpraxis einplanen zu müssen.

Für den Selbsttest stichst du dir kurz in den Finger, um ein paar Tropfen Blut zu erhalten, und schickst die erhaltene Probe sodann zum Test ins Labor.

Was kostet ein Nährstoffmangeltest?

Da es viele verschiedene Nährstoffe gibt, sind auch die unterschiedlichsten Testkits auf dem Markt. Los geht es bei ungefähr 29 €. Manchmal gibt es noch Rabatt-Aktionen, wenn du etwas Glück hast.

Sofern du dein Blut auf verschiedene Nährstoffe testen lassen möchtest, wird es entsprechend teurer. Du solltest also selbst überlegen, wie wichtig dir der Test ist und bei welchen und wie vielen Nährstoffen du sichergehen möchtest. Auch Kombinationstests, die Kosten sparen, werden angeboten.

Auch beim regelmäßigen Check-up beim Hausarzt werden gewisse Werte bestimmt, so zum Beispiel der Vitamin-D-Wert, wenn es einen Verdacht auf Mangel gibt.

Über bestimmte Kriterien hinausgehende Tests bezahlen die Krankenkassen leider nur in Ausnahmefällen. Wer mehr Werte bestimmen lassen möchte, muss für IGeL-Leistungen ab etwa 20 € zuzahlen, häufig auch noch mehr.

Dafür werden aber auch längst noch nicht alle Nährstoffwerte geprüft. Wenn du privat versichert bist, solltest du dich über die individuell festgelegten Leistungen, die übernommen werden, entsprechend erkundigen.

Nährstoffmangel: In der Praxis oder Zuhause testen?

Wenn du einen Nährstoffmangel vermutest, stellt sich die nächste Frage: Soll ein Test in der Arztpraxis oder zu Hause stattfinden?

Beides hat Vor- und Nachteile, so dass die Entscheidung sicherlich persönlicher Natur ist. Beim Arzt des Vertrauens hast du einen Ansprechpartner, den du kennst und der dir nach dem Test entsprechende Ratschläge für deinen Fall erteilen kann. Denn er kennt im besten Fall auch schon länger deine Allgemeinverfassung. Allerdings musst du einen Termin zum Nährstofftest machen, dir möglicherweise frei nehmen und die Anfahrt und Wartezeit einplanen.

Für Menschen, die wenig Zeit haben und gerne Dinge in Eigenregie übernehmen, ist daher ein Test für zu Hause vorteilhaft.

Die Anbieter verschicken mit den Selbsttests auch ausführliche Anleitungen, so dass das Prozedere kein Problem darstellt. Die Labore arbeiten professionell und du hast schnell dein Ergebnis. Blut solltest du allerdings sehen können, wenn du dich für diese Alternative entscheidest. Es sind allerdings nur wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die für den Selbsttest benötigt werden. Für tiefergehende Informationen zu deiner Gesundheit solltest du nach dem Test aber möglicherweise trotzdem einen Arzttermin vereinbaren.

Welche Anbieter für Nährstoffmangel-Selbsttests gibt es?

Anbieter für Nährstoffmangel-Selbsttests gibt es mittlerweile so einige. Die führenden Online-Anbieter sind Lykon, medivere, kiweno und cerascreen. Bei ihnen ist es möglich, sich ein Kit zuschicken zu lassen und das eigene Blut aus der Fingerkuppe einzuschicken und im Labor auf Nährstoffmangel prüfen zu lassen.

Bei welchen konkreten Werten liegt ein Nährstoffmangel vor?

Für Kalium liegt der normale Referenzbereich zwischen 3,6 und -5,6 mmol/l (14,1-21,5 mg/dl). Bei Kalzium liegt er zwischen 2,2 und 2,65 mmol/l (1,1-1,3 mg/dl). Bei Magnesium zwischen 0,8 und 1,2 mmol/l (2-3 mg/dl). Bei Selen zwischen 101 und 139 µg/l.

Was hilft bei Nährstoffmangel?

Bei einem Nährstoffmangel kann dem Körper mit der gezielten Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln geholfen werden, das gesunde Gleichgewicht wieder herzustellen.

Diese Produkte sind entweder in der Apotheke oder auch in Drogeriemärkten erhältlich. Häufig gibt es die Nährstoffe in Kapsel- oder Tablettenform. Aber auch Tropfen oder Öle sind bereits im Angebot.

Die Dosierung und die Mengenangaben sollten hier stets gut gelesen werden. Denn auch eine Überdosierung kann schädlich sein.

Eine gesunde Ernährung ist außerdem wichtig, um einem erneuten Nährstoffmangel vorzubeugen.

Sind Nährstoffmangel und Vitaminmangel dasselbe?

In allen natürlichen Lebensmitteln gibt es sowohl Vitamine als auch Nährstoffe. Beides sind wichtige Bestandteile der Natur, die dem Körper die nötige Energie zuführen. Zu den wichtigsten Nährstoffen gehört zum Beispiel Eiweiß, das bei der Verarbeitung von Lebensmitteln leider schnell verloren geht. Auch Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Chlorid, Kalzium, Sulfat, Magnesium und Phosphat sowie Spurenelemente wie Eisen, Jod, Zink, Fluorid, Selen und Kupfer gehören zu den Nährstoffen.

Fazit

Ein Nährstoffmangel kann ebenso negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wie ein Vitaminmangel. Da die Symptome meist recht unspezifisch sind, lässt sich ohne Bluttest kein Mangel feststellen. Du benötigst zur Feststellung einen Bluttest, der entweder beim Arzt oder im Selbsttest durchgeführt werden kann. Wen hier die Durchschnittswerte überschritten sind, kannst du nach dem Test etwas gegen den Nährstoffmangel tun.

Wichtig: Bitte beachte bei Nahrungsergänzungsmitteln, dass eine Überdosierung schädlich sein kann.

Tipp: Tests von Lykon