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Interview: Bianca Gfrei von Kiweno

Bianca Gfrei, Gründerin Kiweno | Bild: Kiweno

Bianca Gfrei, Gründerin Kiweno | Bild: kiweno

Frau Gfrei, welches Problem möchten Sie mit kiweno lösen?

kiweno hilft, den eigenen Körper besser zu verstehen: Anhand von Test-Kits für Zuhause erhalten Nutzer Klarheit über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoleranzen und ernährungsbezogene Biomarker. Auf der Gesundheitsplattform my.kiweno.com findet jeder Nutzer seine verständlich aufbereiteten, persönlichen Testergebnisse, individuelle Ernährungsempfehlungen und wertvolle Gesundheitstipps. Die Übermittlung der Daten erfolgt verschlüsselt, der Benutzer erhält erst über einen Identifikationscode Zugriff auf seine individuellen Ergebnisse. Durch die einfache und übersichtliche Aufbereitung medizinischer Daten inklusive individuell abgestimmter Informationen schafft kiweno Verständnis für die eigene Ernährung und ermöglicht es, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Würden Hausärzte zu den von Ihnen angebotenen Tests raten?

Das Konzept, das kiweno verfolgt, ist noch sehr neu und innovativ. Bis vor kurzem war es nahezu undenkbar, dass medizinische Tests unkompliziert und schnell zu Hause durchgeführt und zur Auswertung in ein Labor geschickt werden. Genau hier setzt kiweno an und bietet eine neue Möglichkeit, seine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Die Parameter, die mit Hilfe der Test-Kits von kiweno getestet werden, sind medizinisch anerkannt und werden so auch von Medizinern in deren alltäglicher Praxis berücksichtigt. Das Besondere an den Tests von kiweno ist die zielgerichtete und sinnvolle Kombination bestimmter Parameter sowie die verständliche Aufbereitung der Ergebnisse und die weiterführende Unterstützung auf my.kiweno.com.

Wie erkennen Kunden seriöse Anbieter von Selbsttests?

Grundsätzlich sollten sich Kunden vorab informieren, ob standardisierte Testverfahren eingesetzt werden und ob die Laborpartner qualifiziert sind. Bei den Tests selbst ist wichtig, dass sie medizinisch sinnvolle Parameter testen. Für die Tests von kiweno wurden gemeinsam mit dem medizinischen Wissen eines Advisory Boards und dem Input der Ernährungswissenschaft solche Parameter ausgewählt, die sowohl den analytischen Herausforderungen gerecht werden (längere Transportzeit und Stabilität, Menge des Blutes etc.), als auch physiologisch sinnvolle Nährstoffe sind. In die Prüfung dieser Parameter ist sehr viel Zeit und Geld geflossen, da eine Vielzahl an medizinischen Studien analysiert und berücksichtigt wurde. Unseriöse Anbieter würden diesen Aufwand in dieser Form wahrscheinlich vernachlässigen.

Wie setzen Sie sich gegen die Konkurrenz durch?

Aus Marketingsicht überzeugen wir sicherlich durch unser sympathisches und kompetentes Auftreten auf all unseren Kanälen sowie allen anderen Kontaktpunkten mit Interessenten und Kunden. Innerhalb dieses “kiweno Universums” gibt es eine Vielzahl von nützlichen Informationen für unsere Kunden, Plattformen zum Austausch untereinander und laufende Unterstützung durch kiweno im Umgang mit Testergebnissen.

Auf Produktseite erfolgt eine Differenzierung zur Konkurrenz durch die smarte Zusammenstellung von Einzelparametern zu kombinierten Tests. Oftmals werden entweder Tests für einzelne Parameter verkauft, was wenig aussagekräftig und aufgrund von Multitestung aufwändig für Kunden ist. Auch werden häufig sehr umfangreiche, teure Packages angeboten, in denen teilweise irrelevante Biomarker enthalten sind.

Neben der detaillierten Darstellung der Ergebnisse folgt kiweno den ernährungswissenschaftlich aktuellsten Empfehlungen (DACH-Referenzwerte). Eine weitere Stärke sin die individuell zugeschnittenen Ernährungsempfehlungen, um eventuelle Mängel zu beheben oder Überversorgungen auszuschließen. Von Priorität ist dabei die wissenschaftlich fundierte Basis, verbunden mit alltagstauglichen Empfehlungen. kiweno ist es wichtig, Wissen zu vermitteln und den Nutzern zur Selbstoptimierung zu verhelfen.

Welches sind Ihre wichtigsten Märkte?

Geografisch gesehen sind im Moment noch die deutschsprachigen Märkte, also der DACH Raum, für kiweno am wichtigsten.

Unsere Produkte richten sich an den Endkonsumenten und hier vorrangig an Personen, die ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen wollen, ihre körperliche Leistungsfähigkeit und ihr Wohlbefinden verbessern oder ihre Ernährung optimieren möchten.

Ist es leicht (bzw. planen Sie) Ihr Geschäftsmodell in andere Länder zu exportieren?

Die größte Barriere, die bei einem solch wissensintensiven Produkt genommen werden muss, ist die Anpassung an die landesspezifischen Gegebenheiten, zum Beispiel an die jeweilige Sprache. Der initiale Schritt wird hier eine Übersetzung der Plattform ins Englische sein. Einige Unternehmensfunktionen, wie zum Beispiel Marketing oder das Management könnten aber auch im Falle einer internationalen Expansion weiterhin zentralisiert abgewickelt werden. Allerdings müssen vor Ort Partnerschaften mit Laboren und Logistikpartnern neu aufgebaut werden. Auch müssen rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen in anderen Ländern intensiv geprüft und die Test-Kits und Geschäftsprozesse dementsprechend angepasst werden. Nach dem erfolgreichen Start im Dach-Markt planen wir definitiv, unser Geschäftsmodell langfristig in weiteren Ländern auszubauen.

Was schreiben Sie über die Gründung von kiweno in Ihren Memoiren?

Lange Zeit kämpfte ich mit starken Magenschmerzen, die mich in Alltag und Beruf stark einschränkten. Ein langwieriger Prozess und ein zunehmendes Bewusstsein dafür, welche Faktoren die eigene Gesundheit beeinflussen, weckte bei mir den einen Wunsch: andere Menschen dabei zu unterstützen selbst Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen zu können.

30. September 2016

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